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Forum 9: Ukrainische Geflüchtete am Übergang Schule-Beruf – was können wir tun und worauf bauen wir auf?

Moderation
  • Dr. Dana Bergmann, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

Inputgebende:

  • Sabine Will, Projektleiterin, KAUSA-Landesstelle Sachsen-Anhalt „ZuSA“, Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V.
  • Marion Philipp, Expertin Ausbildungsmarkt, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen

 

Ziel des Regionalen Übergangsmanagements ist es, den Übergang von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf optimal zu gestalten. Das heißt, dass junge Menschen erfolgreich in die Ausbildungs- und danach in die Arbeitswelt einmünden. Mit Blick auf die jungen Geflüchteten aus der Ukraine wird deutlich, dass die Pläne und Lebensentwürfe, die an ein Leben im eigenen Land geknüpft waren plötzlich nicht mehr umsetzbar sind. Nach existenziellen Bedürfnissen stellt sich die Frage, wie die jungen Menschen in ihrer beruflichen (Neu-) Orientierung bestmöglich unterstützt werden können. Diese Frage diskutierten die Teilnehmenden des Workshops und erörterten dabei, welche Instrumente bereits existieren, um die jungen Menschen aufzufangen. Darüber hinaus setzten sich die Anwesenden damit auseinander, welche Herausforderungen bei der Integration junger Geflüchteter in den Ausbildungsmarkt weiterhin bestehen. Was können wir dazu beitragen, ihnen Perspektiven zu bieten, die ihren Wünschen und Interessen gerecht werden und sie darin unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, von dem nicht einmal klar ist, wo und wie es sich entwickelt?

Für die Akteure am Übergang Schule – Beruf stellen sich dadurch verschiedene Herausforderungen, um den Bedarfen der Geflüchteten gerecht zu werden: Neben der Sicherung der existentiellen Grundbedürfnisse wird es wichtig sein, in die Zukunft zu schauen, wenngleich ungewiss ist, wie lange der Krieg noch andauert.

Die Präsentationen zur Veranstaltung können Sie im Folgenden herunterladen:

Präsentation Sabine Will und Marion Philipp

Erfahrungen / Mehrwert  

  • interkulturelle Trainings für Unternehmen um Willkommenskultur und unterstützendes Umfeld für ausländische Auszubildende zu schaffen
  • seit 2015 neue Instrumente der Berufsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung, zum Teil kombiniert mit Sprachkursen, sowie Netzwerke geschaffen, die nun auch der Integration der Ukrainer*innen nutzen

Herausforderungen

  • Langwieriger Prozess der Anerkennung der Schulabschlüsse und ggf. Ausbildungsjahre
  • Sprachkenntnisse fehlen (B2 notwendig für Ausbildung)

Besonderheiten

  • Vergleichsweise hohes Bildungsniveau
  • Politische Lobby führt zu größerem Druck bei zuständigen Stellen
  • Bevorzugte Behandlung gegenüber anderen Geflüchteten aufgrund ihrer Herkunft (Rassismus) birgt Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Gruppen geflüchteter Menschen
  • Bleibeperspektive: Rückkehr Jugendlicher aus Nord-, West- und Südukraine ist wahrscheinlich
  • Hohe Erwartungen an junge Menschen als potentielle Arbeits- und Fachkräfte, die in Deutschland fehlen

Nachhaltigkeit

  • Berufsorientierung bereits in Schulalltag integrieren
  • Verstetigung von Angeboten zur Integration in Ausbildung notwendig
  • Teilzeitausbildung, die mit Sprachausbildung verbunden werden kann
  • Brückenmaßnahmen (bedingen hohes Sprachniveau)
  • mehr Lehrkräfte notwendig
  • Psychologische Betreuung für Geflüchtete anbieten
  • mehr Sprachkurse ermöglichen
  • passgenaue Angebote schaffen
  • Internationalisierung als Chance

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