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Workshop 11: Berufsorientierung durch Praktika nachhaltig gestalten

Moderation:
  • Martin Schubert, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Inputgebende:
  • Gudrun Täntzler / Frauke Grigartzik, RÜMSA-Projekt „Tage in der Praxis (TIP)“, Verein zur Förderung der Bildung - VFB Salzwedel e. V., Altmarkkreis Salzwedel
  • Detlef Rutzen / Ines Köhler, RÜMSA-Projekt „Praktikalotsen“, AWZ – Aus- und Weiterbildungszentrum GmbH Halberstadt
  • Nadine Friese, ToP Start – Transfer (JOBSTARTER plus), Handwerkskammer Halle (Saale) 

Ein altes Sprichwort sagt: „drum prüfe, wer sich bindet“ – das gilt auch für die Wahl einer passenden Ausbildung und eines Berufes. Praktika sind für junge Menschen die beste Möglichkeit, um Berufe, Branchen und auch Unternehmen besser kennenzulernen und um herauszufinden, was gut zu ihnen passt.  Im Workshop nahmen die Teilnehmenden daher das Thema „Praktikum“ zum Anlass, sich über gute Erfahrungen und neue Ideen auszutauschen. 

Praktische Beispiele aus Sachsen-Anhalt bereicherten die Diskussion. Um junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen, bieten beispielsweise die „Tage in der Praxis (TIP)“ im Altmarkkreis Salzwedel Unterricht in außerschulischen Lernorten, in Form von Praktika zur vertieften Berufsorientierung an. Hierbei ist es wichtig, die Zusammenarbeit mit den Schulen auf feste Beine zu stellen und im engen Dialog mit den beteiligten Akteuren zu stehen. Eine flexible, den Rahmenbedingungen zugrunde liegende Konzeptanpassung ermöglicht zudem, das Angebot nachhaltig zu verankern. Weiterhin wurde festgestellt, dass es von Vorteil ist, wenn die bestehenden Strukturen, in denen Praktikum-Suchende und regionale Partner zusammenfinden, genutzt, ausgebaut und diese Netzwerke gepflegt werden.

Kommt es doch mal zu Problemen im Praktikum oder in der Arbeitsumgebung, haben die „Praktikalotsen“ aus dem Landkreis Harz hierauf eine Antwort gefunden. Als „Kümmerer“ lassen sie die Schüler*innen mit ihren Problemlagen nicht allein. Die von ihnen entwickelten Praktikumsleitfäden  unterstützen ihr Engagement, damit es gar nicht erst so weit kommt. Mit den darin beschriebenen Qualitätsanforderungen werden Handlungsempfehlungen für ein qualitativ anspruchsvolles Praktikum gegeben. Werden die Qualitätsstandards durch die teilnehmenden Unternehmen durchgängig eingehalten, können sie sich dies durch das Praktikumssiegel bestätigen lassen.

Beratung und Unterstützung bei der qualitativen Umsetzung von gut vorbereiteten und strukturierten Praktika können sich Unternehmen auch bei der Handwerkskammer Halle holen. Mit dem JOBSTARTER plus-Projekt „ToP Start – Transfer, mit Talent im Praktikum zur Ausbildung“ wird hier ganz bewusst der Fokus auf die Talente und Potentiale der zukünftigen Azubis gelegt und nicht auf die Bewertung ihrer Zeugnisse und Noten.

Die Präsentationen zur Veranstaltung können Sie im Folgenden herunterladen:

Erfahrungen / Mehrwert 

  • Junge Menschen dort abholen, wo sie stehen
  • Berufliche Vielfalt in der Region aufzeigen
  • Bereits vorhandene Angebote verzahnen
  • Unternehmensnetzwerke pflegen
  • Absicherung der Mobilität (Fahrservice)
  • Win-win-Situation für alle Beteiligten schaffen
  • Dialog mit den Eltern suchen
  • Qualität eines Praktikums steigt durch die Nutzung von Qualitätsstandards

Nachhaltigkeit

  • Angebote zur Berufsorientierung fest im Schulplan verankern
  • Zukünftige Fachkräfte in der Region halten, „Klebeeffekt“ für Azubis schaffen 
  • Dachmarke für landesweite Suchplattform von Praktika entwickeln
  • Virtueller Möglichkeiten und digitale Tools zur individuellen Berufs- und Studienorientierung zur Verfügung stellen
  • Verleihung des Praktikumssiegels - Engagement der Unternehmen ehren

 

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Jugenberufsagenturen nachhaltig gestalten - Was sind die richtigen Zutaten? Darüber diskutieren Dr. Kristin Körner, Abteilungsleiterin @soziales_ST und Susanne Kretschmer, Geschäftsführerin @fbb_de mit Expert*innen aus #Bremen , #Sachsen , #MV und des @BIBB_de https://t.co/J3Uuty32zk

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