Materialen und weitere Informationen zur Zielgruppe "Junge Geflüchtete"

Die Arbeitshilfe der Landesnetzwerkstelle beinhaltet u.a. eine einführende Übersicht zur Unterscheidung des jeweiligen rechtlichen Status von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte und des damit verbundenen Zugangs zu Ausbildung und Beschäftigung bzw. zu Praktika und Sprachförderung. Darüber hinaus bietet sie einen ersten Überblick zu regionalen Akteur/innen im Arbeitsfeld und Förderprogrammen.

Arbeitshilfe "Geflüchtete" (Stand: November 2016)

Die Übersicht "Geflüchtete: Zahlen - Daten - Fakten - Informationen" gibt Akteur/innen, Betrieben und zugewanderten Menschen Links zu weiteren nützlichen Angeboten und Materialien.

Link-Liste "Geflüchtete: Zahlen - Daten - Fakten - Informationen" (Stand: Oktober 2016)

 

 

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete"

Statistik Geflüchtete

Die Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" bietet statistisches Material u.a. zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) in den Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts, zum Anteil der Asylsuchenden unter den gemeldeten erwerbsfähigen Personen und zu den gemeldeten Bewerber/innen für Berufsausbildungen. Zudem werden die Teilnahmen an ausgewählten arbeitspolitischen Maßnahmen zur Berufswahl und Berufsausbildung in den Landkreisen/kreisfreien Städten ausgewiesen. 

 

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" II. Quartal 2018 (Stand: Juli 2018)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" I. Quartal 2018 (Stand: April 2018)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" IV. Quartal 2017 (Stand: Januar 2018)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" III. Quartal 2017 (Stand: Oktober 2017)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" II. Quartal 2017 (Stand: Juli 2017)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" I. Quartal 2017 (Stand: April 2017)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" IV. Quartal 2016 (Stand: Januar 2017)

Arbeitshilfe "Statistik Geflüchtete" III. Quartal 2016 (Stand: November 2016)

 

 

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Praxisbeispiel Landeshauptstadt Magdeburg: Regionale Prozessketten zur Integration von Neuzugewanderten

Prozesskette „Integration von Neuzugewanderten in Ausbildung in der Landeshauptstadt Magdeburg“

Die kommunalen Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte der Landeshauptstadt Magdeburg haben zusammen mit der Transferagentur Mitteldeutschland, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Programm "Willkommen bei Freunden" und dem Integrationsnetzwerk der Stadt Magdeburg im Rahmen des Workshops "Integration von Neuzugewanderten in Ausbildung" am 12.03.2018 die Prozesskette "Integration von Neuzugewanderten in Ausbildung in der Landeshauptstadt Magdeburg" konzipiert.

Das Arbeitsinstrument soll den Fachleuten (Beratungsstellen, Bildungsträger, Verwaltung etc.) den Integrationsprozess in die Ausbildung aufzeichnen, den Zugang zu Bildungsangeboten erleichtern und Transparenz über Bildungsmöglichkeiten in der Landeshauptstadt Magdeburg herstellen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Landeshauptstadt.

 

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Praxisbeispiel Landkreis Stendal: Regionale Prozessketten zur Integration von Geflüchteten in Arbeit

Landkreis Stendal

Das Praxisbeispiel aus Stendal zeigt, wie regionale Prozessketten im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zur Transparenz beitragen. Sowohl der Prozess der gemeinsamen Erarbeitung als auch die Prozesskette als Übersichts- und Arbeitsinstrument befördern ein abgestimmtes und zielgerichtetes Handeln der Akteure vor Ort.
Im Landkreis Stendal treffen sich die Akteure im Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Rahmen des Arbeitstisches "Integration in den Ausbildungs- & Arbeitsmarkt" in regelmäßigen Abständen unter Leitung der Integrationskoordinatoren des Landkreises.

In Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt AGSA und der kommunalen Bildungskoordinatorin des Landkreises wurden Prozessketten als gemeinsame Grundlage für die Bereiche Ausbildung und Arbeitsmarktintegration erarbeitet.
Zu den Zielen gehören eine verbesserte und übergreifende Infostreuung und Zusammenarbeit, die Förderung des wechselseitigen Austauschs sowie die Abstimmung der Aktivitäten zur beruflichen Integration von Geflüchteten.

Praxisbeispiel Stendal: Prozesskette „Integration von Geflüchteten in Arbeit im Landkreis Stendal“ (PDF, 540 KB)

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Landkreises Stendal.

 

 

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Landesweite Kooperation zur Unterstützung junger Geflüchteter um Willkommenslotsen erweitert

Kooperation für junge Geflüchtete

Die seit 2016 bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen den KAUSA Servicestellen in Sachsen-Anhalt, der Beratungsstellen „Migrant*innen in duale Ausbildung" (MiiDU) und der Landesnetzwerkstelle RÜMSA wurde im August 2018 durch die Willkommenslotsen in Sachsen-Anhalt erweitert.

Die Willkommenslotsen in Sachsen-Anhalt unterstützen Unternehmen bei der Besetzung von offenen Arbeits- und Ausbildungsstellen mit Geflüchteten. Ihr Angebot besteht aus der Beratung und Information von Betrieben zur Möglichkeit der Fachkräftesicherung durch die Ausbildung und Anstellung Geflüchteter.

Ziel der Kooperation ist eine landesweit abgestimmte Vorgehensweise bei der Förderung junger Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte am Übergang von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf in Sachsen-Anhalt. Die Kooperation zielt dabei sowohl auf die Unterstützung junger Menschen und ihrer Eltern als auch auf die Unterstützung von Betrieben und der Landkreise und kreisfreien Städte des Landes.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten der Kooperationspartner/innen finden Sie hier. 

 

 

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Wege zum Schulabschluss für junge Geflüchtete in Sachsen-Anhalt

Wege zum Schulabschluss

Das Erreichen eines Schulabschlusses ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für junge Menschen, um den Übergang in das Berufsleben erfolgreich zu gestalten und eine den Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Ausbildung oder Beschäftigung zu finden. In Sachsen-Anhalt bestehen für junge Geflüchtete  - je nachdem, in welchem Alter und mit welchen Vorkenntnissen sie einreisen - verschiedene Möglichkeiten, um einen Schulabschluss zu erwerben.

Da die Bildungsbioraphien von Geflüchteten zwangsläufig durch Brüche gekennzeichnet sind und der Spracherwerb in den ersten Jahren nach Ankunft eine besondere Herausforderung darstellt, die das erfolgreiche Abschließen eines Schulabschlusses behindern kann, sollen die unterschiedlichen Wege zum Schulabschluss aufgezeigt werden.

Die Übersicht "Wege zum Schulabschluss für junge Geflüchtete in Sachsen-Anhalt" bietet Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten zur Erreichung eines Schulabschlusses und weiterführende Informationsmöglichkeiten.

Für Anmerkungen oder Anregungen zur Übersicht schreiben Sie uns gerne eine Email.

 

 

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Aktuelles zur „Ausbildungsduldung“

Ausbildungsduldung

Das Integrationsgesetz vom 6. August 2016 sieht eine Neuregelung des § 60a Absatz 2 Satz 4 ff. AufenthG zur Ausbildungsduldung vor. Die Regelungen zur Ausbildungsduldung haben zum Ziel, Rechtssicherheit für Geduldete und Betriebe herzustellen, die die Durchführung einer qualifizierten Berufsausbildung (nach § 6 Absatz 1 Satz 2 BeschV) planen. Es wird Klarheit über die Bedingungen einer Duldung zu Ausbildungszwecken für beide Seiten geschaffen. So können Unsicherheiten vor der Ausbildungsaufnahme (Einstellungshemmnisse) verringert und die Ausbildungsquote erhöht werden.

Erlass: Anspruchsduldung zu Ausbildungszwecken

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Regelungen des Erlasses des Landes Sachsen-Anhalt bezüglich der Ausbildungsduldung finden Sie hier...

 

 

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Dokumentation der RÜMSA-Regionalworkshops in Bitterfeld-Wolfen, Halle (Saale) und Schönebeck im April/Mai 2017

RÜMSA-Regionalworkshops

Mit drei Regionalworkshops zum Thema "Prozesse der Integration von jungen Geflüchteten in die berufliche Bildung" haben die Landesnetzwerkstelle (LNS) im Landesprogramm Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt (RÜMSA) und ihre Kooperationspartner vertiefend an erste landesweite Vernetzungsveranstaltungen zur beruflichen Integration junger Geflüchteter angeknüpft.

Gemeinsam mit insgesamt 158 regionalen Akteuren im Themenfeld wurden Ansätze und Instrumente zur Integration junger Geflüchteter in Ausbildung praxisnah diskutiert. Innerhalb der Workshops wurde das Arbeits- und Analyseinstrument "Prozesskette" vorgestellt. Hauptziele der Veranstaltungen waren zum einen die Darstellung und Verortung der regionalen Akteuren und Institutionen sowie deren Angebote und Maßnahmen innerhalb der Prozesskette. Zum anderen wurden "Stolpersteine" und fördernde Faktoren in der Praxis der beruflichen Integration junger Geflüchteter identifiziert und erörtert. Darüber hinaus haben die Veranstaltungen den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, sich mit ihren jeweiligen Arbeitsfeldern und Aufgabenbereichen gegenseitig kennenzulernen, auszutauschen und die regionale Vernetzung zu intensivieren.

"Prozesse der Integration von jungen Geflüchteten in die berufliche Bildung": Dokumentation der RÜMSA-Regionalworkshops in Bitterfeld-Wolfen, Halle (Saale) und Schönebeck im April/Mai 2017

 

 

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Prozesskette der Integration von jungen Geflüchteten in Ausbildung

Prozesskette junge Geflüchtete

Die Prozesskette „Integration von jungen Geflüchteten in berufliche Bildung“ ist im Kooperationsbündnis zwischen den KAUSA-Servicestellen Sachen-Anhalts (Nord und Süd), MiiDU (Migrant*innen in duale Ausbildung) und der Landesnetzwerkstelle RÜMSA gemeinsam entwickelt worden. Die Prozesskette ist als Arbeits- und Analyseinstrument zu verstehen. Ziel des idealtypischen Aufbaus ist es, Übersicht, Orientierung und Transparenz bezüglich der in Sachsen-Anhalt tätigen Institutionen, Hauptakteure und vorhandenen Förderprogramme zu ermöglichen sowie zu einer verbesserten Zusammenarbeit an den Schnittstellen im Integrationsprozess beizutragen.

Prozesskette "Integration von jungen Geflüchteten in berufliche Bildung" KAUSA-Servicestellen Sachen-Anhalts, MiiDU (Migrant*innen in duale Ausbildung) und Landesnetzwerkstelle RÜMSA

 

 

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Landesweite Kooperation zur Unterstützung junger Geflüchteter

Kooperation für junge Geflüchtete

Am 2. September 2016 fand das erste Kooperationstreffen zwischen den Vertreter/innen der KAUSA Servicestellen, der Beratungsstellen „Migrant*innen in duale Ausbildung" (MiiDU) und der Landesnetzwerkstelle RÜMSA beim Ausbildungsverbund für die Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V. (ABV) in Magdeburg statt.

(Foto: v.l.n.r.: Dr. Anke Eichrodt, Sabine Will, Wiebke Reyels, Dr. Egon Preuß)

Ziel der Kooperation ist eine landesweit abgestimmte Vorgehensweise bei der Förderung junger Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte am Übergang von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf in Sachsen-Anhalt. Die Kooperation zielt dabei sowohl auf die Unterstützung junger Menschen und ihrer Eltern als auch auf die Unterstützung von Betrieben und der Landkreise und kreisfreien Städte des Landes.

Die konkreten Ziele und die inhaltliche Ausgestaltung der Zusammenarbeit wurden in einer verbindlichen Kooperationsvereinbarung beschlossen.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten der Kooperationspartner/innen finden Sie hier. 

Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt zwischen den KASUSA Servicestellen vor Ort, den Beratungsstellen "Migrant*innen in duale Ausbildung" (MiiDU) und der Landesnetzwerkstelle RÜMSA im Landesprogramm Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA)

 

 

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Dokumentation der Fachtagung "Integration junger Geflüchteter in Ausbildung" vom 02. Juni 2016

Mit welchen Angeboten und Maßnahmen können junge Geflüchtete in Sachsen-Anhalt am besten für den Arbeitsmarkt und die berufliche Ausbildung vorbereitet und qualifiziert werden?

Um dies herauszufinden, fand am 02.06.2016 in Magdeburg die Fachtagung "Integration junger Geflüchteter in Ausbildung" statt. Sie bot über 180 Teilnehmenden Einblicke in Praxiserfahrungen, erfolgreiche Modellansätze und die Möglichkeit, sich kennenzulernen und zu vernetzen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und der Landesnetzwerkstelle RÜMSA.

In zwei Fokusrunden wurden die Themen "Unterstützungsangebote für junge Geflüchtete" und "Fördermöglichkeiten und Angebote der Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung für junge Geflüchtete" diskutiert. 

Die erste Runde eröffnete Larissa Heitzmann (AWO SPI – Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH)  mit einem Input zu „Erfahrungen aus Beratung und Begleitung“. Sie berichtete zu Chancen und Herausforderungen der beruflichen Integration der Zielgruppe Geflüchtete aus der Praxis der Projekte des IvAF-Netzwerks Jobbrücke-Plus. In der zweiten Fokusrunde informierte Frau Diana Nebe (Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit) über „Regelinstrumente der Ausbildungsförderung für junge Geflüchtete“. Dabei ging sie auf die Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen der Förderung nach SGB II oder III entsprechend des asylrechtlichen Status ein und gab Einblick in verschiedene Möglichkeiten der Förderung und Aktivitäten der Bundesagentur für Arbeit.

An sechs Themeninseln wurden die vielfältigen Fragen und Herausforderungen des Aufenthaltsrechts, der bedarfsorientierten Gestaltung interkultureller Schulungen für Beschäftigte am Übergang, einer zielgruppenspezifischen Ansprache und der Beratung und Begleitung von jungen Geflüchteten in eine betriebliche Ausbildung diskutiert. Bis in den Nachmittag hinein wurden zahlreiche Ideen zur Potenzialerkennung und -förderung sowie Ideen zur Verknüpfung von Sprachförderung und beruflicher Orientierung von jungen Geflüchteten gesammelt und konkretisiert

Die Dokumentation fasst die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen zusammen.

"Integration junger Geflüchteter in Ausbildung. Dokumentation der Fachtagung am 02. Juni 2016 in der halber85 in Magdeburg" 

 

 

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